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Sophia Schneider-Esleben x Cornè Theron

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Über Cornè Theron: Sie ist eine neo-optische zeitgenössische Künstlerin, die von unseren unbewussten Motivationen und deren Ausdruck fasziniert ist. Ihre Arbeit erforscht die Frage: „Warum tun wir, was wir tun?“, wobei sie Wasser als Metapher für die fließende und verborgene Natur unserer Handlungen verwendet. Wasser symbolisiert die Tiefe und Komplexität menschlichen Verhaltens, das zwischen bewussten und unbewussten Zuständen changiert und unsere Individualität in ihrem sozialen Ökosystem, aber auch in Bezug auf unsere physische Umwelt zum Ausdruck bringt. Ihre Forschung untersucht die Schnittstellen von matrilinearem Einfluss, Resilienz und Identitätsrekonstruktion in vertriebenen Gemeinschaften. Sie setzt sich mit Themen des postkolonialen Erbes, der künstlerischen Neuinterpretation und gesellschaftlicher Echokammern als Rahmenbedingungen für kulturelle Kontinuität und kreative Autonomie auseinander. Vor Jahren, als sie auf einer Farm in Südafrika lebte und bevor sie 2019 mit einem Talentvisum nach Frankreich zog, entdeckte Theron Glas in alten Türen als Filter, um ihre Bilder zu pixelieren, Abstraktion und Tiefe zu erzeugen und die Grenzen zwischen Realität und Wahrnehmung zu verwischen. Heute setzt sie ihre Auseinandersetzung mit Glas als Filter in einer Region Frankreichs mit einer reichen Glastradition fort. Die Oberflächenspannung des Wassers, mit ihrer Kohäsion und Flexibilität, symbolisiert die Zerbrechlichkeit und Vernetzung unserer sozialen und physischen Ökosysteme. Dieses Thema ist zentral für ihre Arbeit und veranschaulicht das fragile Gleichgewicht und die komplexen Zusammenhänge in unseren Handlungen, Interaktionen und Beziehungen.

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