Wie aus Kunst Mode wird

Sophia Schneider-Esleben lässt Aquarelle und Zeichnungen ihres Großvaters wieder aufleben, von Paul Schneider-Esleben, einem der prominentesten Architekten der Nachkriegszeit, sowie auch die Entwürfe in Kooperation mit dem audiovisuellen Künstler, Emil Schult, dem "Auge von Kraftwerk“, indem sie deren Kunstwerke für ihr veganes Label umsetzt.

 

Als Modedesignerin und Schnittdirektrice beherrscht sie die Komposition von Körpermaßen und Proportionen, sowie aus Materialien, Farben und Mustern. Es gilt, die Werke in ihrem formalen Ausdruck an den Körper grafisch anzupassen. Jeder Entwurf wird für seine Wirkung digital unterschiedlich groß angelegt. Die Auswahl der Kunstwerke entspricht immer einer neuen Mischung aus Stimmungen und Farbtrends, ob groß- oder kleinteilig, geradlinig oder zerlaufend, hell, dunkel oder pulsierend.

 

Auf ihrem digitalen Skizzenbuch experimentiert sie mit ihren Kollektionsentwürfen und den Proportionen der digitalisierten Kunstwerke, so transformiert sie Kunst in Mode.

 

Im nächsten Schritt entstehen digital die finalen Rapporte, die sich immer wieder wiederholenden Muster für den Stoffdruck. Hier legt sie fest, wie groß das Muster am Ende für den Stoffdruck sein wird, wie brillierend die Farben sind, und ob die Werke grafisch angepasst werden müssen.

 

Wenn alle Parameter stimmen, werden die Dateien in Deutschland auf BioBaumwolle oder in Polen auf Bambus mit dem Inkjet-Digital-Reaktiv-Verfahren bedruckt, mit trinkbaren BioFarben, farb-, und lichtecht ohne Wasserverbrauch.

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